Unsere Wasser 3.0 – Leitlinien

Unsere Wasser 3.0 – Leitlinien. Foto: Fancycrave/Pexels

1. Es geht um die Verbreitung der Wirkung, nicht um die Verbereitung der Organisation selbst.

Bei erfolgreichem Projekttransfer werden die Elemente definiert und weitergegeben, die zur Erreichung der Wirkung beigetragen haben – der sogenannte Transferkern. Dazu ist es nicht immer nötig, die komplette Organisation zu kopieren.

2. Das Projekt muss replizierbar sein.

Damit ein Projekt auch anderswo in gleicher Qualität umgesetzt werden kann, müssen die Prozesse und Erfolgsfaktoren standardisierbar sein, d. h., sie müssen definiert und formuliert werden.

3. Investition von Zeit und Ressourcen für die Transferarbeit

Viele Risiken lassen sich so schon vorab minimieren. Zwar geht es auch bei der besten Planung nicht ohne Rückschläge, aber es hilft, wenn man ihnen vorbereitet begegnet.

4. Teilen von Wissen

Beim Projekttransfer geht es vor allem um den Wissensaustausch. Nicht nur die Weitergabe von Erfolgsfaktoren ist wichtig, sondern auch die umfassende Fehleranalyse. Beides sind Erfolgsgaranten für eine gute Zusammenarbeit im Netzwerk.

5. Suche nach der richtigen Transfermethode

Die passende Transfermethode hängt von den Zielen ab – also davon, wie schnell und in welchem Umfang das Projekt wachsen soll, davon, wie komplex Prozesse und Erfolgsfaktoren sind und welche Kapazitäten und Kompetenzen bei Projektgeber und -nehmer vorliegen.

6. Kontrolle ist gut – Vertrauen ist besser

Eine gute Beziehung zwischen Projektgeber und -nehmer ist essenziell für den Erfolg des Transfers und wird eindrucksvoll von allen Beteiligten des Projekts Wasser 3.0 gelebt. Basis des Ganzen ist ein vertrauensvoller Umgang mit den Organisationen. Alle beteiligten Partner begegnen sich auf Augenhöhe. Das Kollektiv zählt. Der Beitrag des Einzelnen ist wichtig und bildet die Basis der Transferaktivität. Eingebaute Kontrollmechanismen dienen dazu, frühzeitig zu merken, wenn die Qualität vor Ort nicht stimmt, um so den Projektnehmer gezielt zu unterstützen.

7. Für das Projekt Wasser 3.0 gilt die Formel für nachhaltigen Transfer: planen – pilotieren – optimieren – optimieren – optimieren

Die Planung ist ein wichtiger Teil des Transfers und wird vor jedem Projektstart miteinbezogen. Da sich jedoch viele Chancen und Risiken erst in der Praxis zeigen, sollte das Projekt zunächst an einem oder zwei Standorten pilotiert werden, bevor es in die Fläche gebracht wird. Und auch danach gilt es, das Transferkonzept regelmäßig nachzujustieren. Dieses Konzept wird aktuell umgesetzt. Neben der EW Landau wird derzeit an einem weiteren Standort pilotiert.

8. Marketing und Außenkommunikation

Hier bauen wir auf die Kooperation mit unseren Netzwerkpartnern. Durch den Aufbau einer einheitlichen Außenkommunikation (Corporate Identity CI) und die Verwendung aller Kommunikationskanäle können Meilensteine schneller kommuniziert und transferiert werden, wodurch das Vorhaben in den Fokus rückt.

9. Realismus statt Zweckoptimismus

Wasser 3.0 baut auf realistische Ziele, die mit den vorhandenen Kapazitäten und Kompetenzen umgesetzt werden können.

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