Wasser 3.0 – FAQ

Sauberes Wasser wird zunehmend zu einer knappen Ressource. Was halten Sie für die Hauptprobleme in der entwickelten Welt?

Trotz der großen Menge an Wasser auf der Erde ist nur ein geringer Teil davon als Trinkwasser geeignet. Ebenfalls ist zu bedenken, dass sich im Wasser und im das Wasser umgebenden Sediment Stoffe akkumulieren, die dort wenig bis gar nichts zu suchen haben, sogenannte anthropogene Stressoren. Hierbei handelt es sich in Alltagssprache übersetzt um Stressmacher, meist chemische Verbindungen, die von Menschen hergestellt sind und die das ökologische Gleichgewicht in den Gewässern stören können.

Meere bedecken einen großen Teil der Erdoberfläche. Da final jedoch alle Schadstoffe, die im Wasser landen, ins Meer gelangen dient dies quasi als Auffangstation für u.a. Plastikpartikel, aber auch Medikamente und Pestizide.

Im Rahmen der Nachhaltigkeit und auch mit Weitblick betrachtet ist es so, dass wir die Erde den nachfolgenden Generationen in einem guten, nutzbaren Zustand hinterlassen sollten, nicht als Großbaustelle. Aktuell tun wir Menschen jedoch viel dafür, den Zustand der Erde stark zu verschlechtern. Wir zerstören die Welt und zwar jeden Tag mehr. Zeit etwas zu ändern!

Die aktuelle Situation zeigt, dass in den meisten Industrieländern kaum Wasserknappheit besteht, die Hygienebedingungen hervorragend sind und die Industrien im Bereich der Wassereinsparung und Wasserreinigung die Auflagen des Staates erfüllen. Eine Selbstverpflichtung die Umwelt zu schützen gibt es kaum und es sieht auch nicht so aus, als ob der Staat an dieser Schraube in den nächsten zehn Jahren drehen wird, außer die Belastungen nehmen so zu, dass die Auswirkungen auf das Ökosystem den Menschen erreichen.

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