Wasserqualität in Entwicklungsländern

Trinkwasserversorgung über Brunnen.

Obwohl mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche von Wasser bedeckt sind, sind davon nur 0,007 % direkt als Trinkwasser geeignet. Laut WWF haben über 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Besonders schwierig ist die Situation in Entwicklungsländern, in denen es zu wenig oder keine Brunnen und Wasserzisternen gibt. Zunehmend ist auch die Qualität des Wassers Grund zur Sorge und ist neben der Quantität als großes Problem zu betrachten.

In Entwicklungsländern werden 90 % des Abwassers und 70 % des Industrieabfalls direkt in Gewässer geleitet und kontaminieren die Trinkwasserreservoirs1. Außerdem sind die meisten staatlich geführten Wasserbetriebe absolut überfordert2. Wasser ist stellenweise extrem belastet unter anderen durch Salze, Metalle, Nährstoffe, Pestizide und Mikroorganismen3. Diese Belastungen kommen durch Industrie, Abfälle, Abwasser und unsachgemäße Landwirtschaftspraxis. Zunehmende Wasserknappheit und sich verschlechternde Wasserqualität sind sehr große internationale Herausforderungen.

Wasserqualität in Entwicklungsländern

„Alle 15 Sekunden stirbt in den Entwicklungsländern ein Kind an Durchfall, der zumeist durch schmutziges Wasser verursacht wird. Sauberes Wasser darf nicht länger ein unerreichbarer Luxus für die Armen sein“, sagte Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland.

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