Neue Konzepte zur Schlammverwertung und Schadstoffentfrachtung - zum Schutz der Umwelt und der Gesellschaft



Mikroplastik und Mikroschadstoffe belasten unsere Prozessschlämme und verhindern eine effiziente Wiederverwertung.

Nicht nur unsere

Ozeane versinken im Plastikmüll,

auch unser

Bioabfall wird Jahr für Jahr durch mehr (Mikro-)Plastik verunreinigt

.

Landwirtschaftliche Böden könnten eine Schlüsselrolle spielen, wenn es darum geht, die Verbreitung von Mikroplastik zu verringern

. Schon lange kämpfen die

Abfallwirtschaftsbetriebe in Deutschland gegen (Mikro-)Plastik im Bioabfall

.

Plastiktüten und „kompostierbare Plastiktüten“ sind dabei das Hauptproblem

.


Viele Menschen wissen nicht, dass auch die im Handel erhältlichen

Bio-Müllbeutel aus „kompostierbarem Plastik“ nicht in die Biotonne

sollen. Ein Großteil aller

Biotonnen enthält Störstoffe wie Plastiktüten, „kompostierbare Plastiktüten“, Glas, Zigaretten und vieles mehr, was dort nicht hinein gehört.



Negative Folgen wie die Beeinträchtigung der Bodenökologie und die Weiterverbreitung in naheliegende Gewässer können durch zielführende - kombinierte -

Entfernungs-, Aufklärungs- und Vermeidungsstrategien eingedämmt oder verhindert

werden. Um Aussagen darüber treffen zu können, welche Maßnahmen für die Vermeidung von Mikroplastikeinträgen in landwirtschaftliche Böden notwendig sind, wurden bisher das Ausmaß der Verschmutzung, die Wirkungen im Boden und das Austragspotential in die Gewässer erforscht.

Als potentielle Eintragswege für Mikroplastik in Agrarböden werden vor allem die Ausbringung von Klärschlamm und Komposten sowie der Foliengebrauch im Gemüse- und Obstanbau angesehen.

So wird zum Beispiel

Mikroplastik aus Kosmetika, Reinigungsmitteln und Faserabrieb beim Waschen von synthetischen Textilien ins Abwasser eingetragen

. Bei der Behandlung in Kläranlagen endet ein Teil dieser Partikel (die Kunststoffe, die in der Wassersäule absinken) im Klärschlamm. Knapp ein Viertel des Kläraschlamms wird in Deutschland als Dünger auf die Felder aufgebracht.

Bisher gibt es in Deutschland nur wenige Betriebe, die Kompost oder Klärschlamm einsetzen, die Zahlen steigen jedoch an. Es handelt sich meist um Ackerbau- oder Sonderkulturbetriebe ohne eigene Produktion von Wirtschaftsdünger, die auf diese Weise den Kompostgehalt ihrer Flächen erhalten oder erhöhen.



Bisher geht man davon aus, dass die räumliche Verteilung von Mikroplastik, das durch organische Dünger wie Klärschlamm oder Kompost aus Biomüll gewonnen wird sehr heterogen landschaftlich verteilt ist. Eine Verbesserung der Qualität des Kompost würde nicht nur für die Kreislaufwirtschaft einen enormen Fortschritt bedeuten, man würde gleichzeitig auch

nachhaltigen Umweltschutz und Schadstoffminimierung betreiben und die punktuell hohen Konzentrationen nach und nach reduzieren

.
Wir arbeiten an

verantwortungsbewussten Lösungen zur Verhinderung der Mikroplastik- und sonstigen Mikroschadstoffverteilung in unseren Ökosystemen

. Durch die

Reduktion der Schadstoffe vor der Kompositierung verhindern wir die Schadstoffdiffussion.


Unsere

transparente Kommunikations- und Aufklärungsarbeit greift parallel im Bereich der Vorsorge

an.

Denn nur, wenn Sie wissen, was sinnvoll wäre zu vermeiden, machen Sie es am Ende auch.
Unser erster Tipp an dieser Stelle:

Bioabbaubare Mülltüten im Bioabfall können Mikroplastikeinträger in die Umwelt

sein.
Vermeiden Sie am Besten die Verwendung dieser Tüten.