Polymere, Biopolymere & Kunststoffe












Polymere sind langkettige Moleküle

, die aus kleineren sich wiederholenden Einheiten, den sogenannten Monomeren, aufgebaut sind. Einige Polymere enthalten nur einen Typ von Monomerbausteinen; andere, die als Copolymere bekannt sind, können zwei oder mehr verschiedene Arten von Monomeren enthalten.

Die Anordnung von Polymerketten über mehrere Längenskalen und ein detailliertes Verständnis der Eigenschaften von Kunststoffen, einschließlich ihres Abbaus und ihrer unterschiedlichen Strukturen, ist eine zentrale Herausforderung in der Polymerwissenschaft. Wir haben hier ein paar wesentliche Informationen zusammen gestellt.

Der Ausdruck „

natürliche Polymere

“ könnte zu Missverständnissen führen. Gibt es etwa auch

unnatürliche Polymere

? Warum diese Stoffgruppe als „natürlich“ bezeichnet wird, liegt an ihrer Herkunft aus der belebten Natur, es sind also Polymere biologischen Ursprungs, man kann sie treffender auch mit dem

Begriff „Biopolymere“

umschreiben.

Kunststoffe sind aus synthetischen Polymeren

aufgebaut. Sie ermöglichen unser modernes Leben. Zusammen mit verschiedenen Additiven (wie Stabilisatoren, Flammschutzmitteln und Weichmachern), die die physikalischen Eigenschaften des Materials beeinflussen. Sie sind leicht und belastbar, lassen sich zu Fasern und Folien, aber auch zu großen Bauteilen verarbeiten, aufschäumen und in jede erdenkliche Form bringen.


Wasserlösliche synthetische Polymere nehmen unter den Begriffen Polymere und Kunststoffe eine Sonderstellung ein. Diese ist dahingehend begründet, dass es sich bei diesen Chemikalien um Verbindungen handelt, die sich in Wasser und mit Wasser auflösen. Sie werden nicht zu Mikroplastik (das sind nur feste Partikel), fallen aber per Definition aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung unter dieselbe Stoffklasse.

Wir haben uns den löslichen Polymeren gesondert gewidmet. Warum dies so ist, dass erfahren Sie hier.