Anwendungsbasierte Forschung

Verantwortungsvolle Forschung für Wasser ohne Mikroplastik und weitere Schadstoffe

Ausgerichtet an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen erforschen und entwickeln wir verantwortungsbewusste Konzepte und Lösungen, um Mikroplastik weitere Schadstoffklassen in Wasser zu detektieren, zu entfernen und wiederzuverwenden.

Wir berücksichtigen von Forschungsbeginn bis zum realen Einsatz von Lösungen die Auswirkungen unserer Aktivitäten auf Gesellschaft und Umwelt. Die Prinzipien von Cradle2Cradle, Kreislaufwirtschaft und den UN-Nachhaltigkeitszielen leiten unser Handeln.

Unser Anspruch ist absolute Anwendungsorientierung auf wissenschaftlich-fundierten Grundlagen.

Durch Cross-Evaluationen schaffen wir es, Prozesse zu bewerten, auch wenn standardisierte Nachweismethoden fehlen - wie bei Mikroplastik. Durch die konsequente reuse Strategie werden Abfallprodukte weiterverwertbar und Wasser rezyklierbar.

  • Wir forschen entlang realer Fragestellungen.
  • Verantwortungsbewusst.
  • Nach den Prinzipien von Open Innovation.

Die Basis unserer Forschung: 3 Konzepte für 0 Schadstoffe

Schon seit ihrer Promotion sind Hybridkieselgele das Forschungsfeld von Dr. Katrin Schuhen. Eine Frage hat sie über viele Jahre hinweg beschäftigt: Können Hybridkieselgele für die Entfernung von Mikroplastik weiteren Schadstoffklassen aus Wasser eingesetzt werden?

Mittels Funktionsdesigns, Chelatisierung und Clump & Skim Technologie konnten passgenaue Hybridkieselgele und Mischungen erforscht werden, die in der Lage sind, Schadstoffklassen wie reaktive organisch-chemische Substanzen (z.B. Medikamente und deren Rückstände), PFAS-Verbindungen, organische Phosphorverbindungen, Schwermetalle und Mikroplastik zu entfernen.

Die optimale Interaktion von anwendungsorientierter und verantwortungsbewusster Forschung innerhalb der Wasser 3.0 Strategie detect | remove | reuse liefert den größtmöglichen Impact für Umwelt und Gesellschaft: Wasser wird gespart, Abfälle reduziert und die Wasserqualität erhöht.

Weiterführende Informationen

Mehr Neuigkeiten in unserem Blog

2. Februar 2024

Mikroplastik in industriellen Abwässern

Steigende gesetzliche Regulationen für Polymere, Kunststoffe und Mikroplastik, hohe Kosten für Wasser, Abfälle, Energie, Chemikalien und die Instandhaltung von Anlagen sowie komplexe Verschmutzungsszenarien - Unternehmen, die in ihren Prozessen viel Wasser, Polymere und weitere Chemikalien einsetzen, stehen vor der Herausforderung ihr Umwelt-, Abfall- und Ressourcenmanagements neu auszurichten. Mit dem Verfahren Wasser 3.0 PE-X® steht erstmals eine adaptive Komplettlösung für ein nachhaltiges und kosteneffizientes Sustainability Upgrade für die industrielle Wasserbehandlung zur Verfügung. Der Schwerpunkt des Verfahrens, das auf Green Chemistry, low-tech Anlagen und kreislaufwirtschaftliche Prozesse setzt, liegt in der Entfernung von Mikroplastik. Bei geringen Anschaffungs- und Betriebskosten verbessern sich dabei nicht nur die Wasserqualität, sondern auch Ressourcennutzung, Abfallaufkommen und Energieverbrauch.
19. Januar 2024

Chemikalien für die Ewigkeit  – PFAS (2/2)

Per- und Polyfluoralkyl-Stoffe (PFAS) - synthetische "ewige Chemikalien" - sind zu einem erheblichen und allgegenwärtigen globalen Problem geworden. Sie haben es geschafft, in verschiedene Ökosysteme einzudringen, Wasserquellen zu kontaminieren und sich im menschlichen Körper anzureichern. Sie sind unglaublich langlebig und haben erhebliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Es ist wichtig, jetzt zu handeln, um die Komplexität des PFAS-Problems zu entschlüsseln und wirksame Lösungen einzuführen, um eine weitere Anreicherung in der Umwelt zu verhindern und eine gesündere Zukunft für kommende Generationen zu sichern. Teil zwei unserer PFAS-Blogserie wird sich mit den Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit PFAS und den kürzlich von der EU vorgeschlagenen Beschränkungen befassen.
8. Januar 2024

Mikroplastik in Kläranlagen

Mikroplastik und hoch viskose Oligomere (auch lösliche Polymere) können bisher nicht innerhalb der Reinigungsstufen einer Kläranlage entfernt werden. Schon alleine deswegen gelten Kläranlagen als Emittenten von Mikroplastik in die Umwelt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blog.