Unsere Angebote für kommunale Kläranlagen

Mikroplastik-Analytik als Komplettservice

Wir bieten Ihnen einen umfangreichen Komplettservice von der standardisierten Probenahme über Detektion bis zur Berichterstattung.

Nach der Terminvereinbarung kümmert sich das Team von Wasser 3.0 um den Rest. Unsere Mikroplastik-Analytik basiert auf Fluoreszenzmarkern und ermöglicht ein schnelles, kostengünstiges, vergleichbares und wissenschaftlich validiertes Mikroplastik-Monitoring.

Sie möchten selbst aktiv werden?

Fragen Sie uns nach unseren Manuals für die standardisierte Mikroplastik-Beprobung und für die standardisierte Probenaufbereitung.

Kläranlage
Kläranlage

Kommunale Kläranlagen sind ein Hotspot für Mikroplastik-Emissionen in die Umwelt.

Obwohl Kläranlagen einen Großteil des Mikroplastiks innerhalb von drei Reinigungsstufen entfernen können, stellen sie aufgrund der verbleibenden Rückstände und der hohen Abwassermengen immer noch eine bedeutende Quelle für Mikroplastik in der Umwelt dar.

Auf der Basis des bisherigen Wissens zu Mikroplastik im Abwasser sieht die überarbeitete EU-Richtlinie über kommunales Abwasser (kommentiert, Richtlinie 91/271/EWG) die folgenden obligatorischen Routinemessungen von Mikroplastik im Abwasser von Kläranlagen vor (Stand 2023):

 

  • Anlagen mit mehr als 100.000 Einwohnerwerten (EW) müssen mindestens zweimal im Jahr Proben entnehmen, wobei der Abstand zwischen den Probenahmen höchstens sechs Monate betragen darf.
  • Anlagen mit mehr als 10.000 EW müssen mindestens alle 2 Jahre Proben entnehmen und auf Mikroplastik untersuchen.
  • Kläranlagen mit mehr 100.000 EW müssen auch das Vorhandensein von Mikroplastik im Klärschlamm überwachen.

Alles aus einer Hand

Nutzen Sie unser Rundum-Sorglos Paket. Wasser 3.0 bietet einen standardisierten Service rund um die Datenerfassung der Mikroplastik-Belastung von kommunalem Abwasser.

 

Probennahme vor Ort

Wir haben eine mobile Probenahme-Einheit entwickelt, um eine schnelle und vergleichbare Probenahme für die Mikroplastik-Detektion zu ermöglichen.

  • Standardisiert, validiert und kreuzvalidiert.
  • Umfassende und vergleichbare Daten.
  • Flexible Probennahme-Zeiten.

 

Schnelle Mikroplastik-Detektion dank innovativer Fluoreszenzmarker

Unsere Detektionstechnologie basiert auf der selektiven Fluoreszenzmarkierung von Mikroplastik, wodurch sie schnell, zuverlässig und kostengünstig ist.

  • Validierte und kreuzvalidierte Methode.
  • Bewährt in Langzeitstudien am Abwasser von Kläranlagen (> 200 Proben).
  • Bewährt in der 4. Reinigungsstufe plus Langzeitstudien (Mikroplastik- und Mikroschadstoffentfernung).
  • Maßeinheit: Mikroplastikpartikel (MP) / Liter [MP / L]

 

Erforderliche Voraussetzungen:

  • Zugang zur Kläranlage
  • Stromversorgung
  • Zugang zum Auslassschacht / Auslass
  • Zugang zu Leitungswasser

Weiterführende Informationen

Mehr Neuigkeiten in unserem Blog

2. Februar 2024

Mikroplastik in industriellen Abwässern

Steigende gesetzliche Regulationen für Polymere, Kunststoffe und Mikroplastik, hohe Kosten für Wasser, Abfälle, Energie, Chemikalien und die Instandhaltung von Anlagen sowie komplexe Verschmutzungsszenarien - Unternehmen, die in ihren Prozessen viel Wasser, Polymere und weitere Chemikalien einsetzen, stehen vor der Herausforderung ihr Umwelt-, Abfall- und Ressourcenmanagements neu auszurichten. Mit dem Verfahren Wasser 3.0 PE-X® steht erstmals eine adaptive Komplettlösung für ein nachhaltiges und kosteneffizientes Sustainability Upgrade für die industrielle Wasserbehandlung zur Verfügung. Der Schwerpunkt des Verfahrens, das auf Green Chemistry, low-tech Anlagen und kreislaufwirtschaftliche Prozesse setzt, liegt in der Entfernung von Mikroplastik. Bei geringen Anschaffungs- und Betriebskosten verbessern sich dabei nicht nur die Wasserqualität, sondern auch Ressourcennutzung, Abfallaufkommen und Energieverbrauch.
19. Januar 2024

Chemikalien für die Ewigkeit  – PFAS (2/2)

Per- und Polyfluoralkyl-Stoffe (PFAS) - synthetische "ewige Chemikalien" - sind zu einem erheblichen und allgegenwärtigen globalen Problem geworden. Sie haben es geschafft, in verschiedene Ökosysteme einzudringen, Wasserquellen zu kontaminieren und sich im menschlichen Körper anzureichern. Sie sind unglaublich langlebig und haben erhebliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Es ist wichtig, jetzt zu handeln, um die Komplexität des PFAS-Problems zu entschlüsseln und wirksame Lösungen einzuführen, um eine weitere Anreicherung in der Umwelt zu verhindern und eine gesündere Zukunft für kommende Generationen zu sichern. Teil zwei unserer PFAS-Blogserie wird sich mit den Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit PFAS und den kürzlich von der EU vorgeschlagenen Beschränkungen befassen.
8. Januar 2024

Mikroplastik in Kläranlagen

Mikroplastik und hoch viskose Oligomere (auch lösliche Polymere) können bisher nicht innerhalb der Reinigungsstufen einer Kläranlage entfernt werden. Schon alleine deswegen gelten Kläranlagen als Emittenten von Mikroplastik in die Umwelt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blog.