
Spread Love Not Microplastics: Projekte, die es ohne Sie nicht gäbe
Ein Teil unserer Arbeit ist nur mit Hilfe von Spenden und Sponsoring in der Schnelligkeit realisierbar, die wir als Wirkungsbeschleunigung verstehen.
Schulklassen, die selbst wissenschaftlich messen. Wassertage an Flüssen. Ein ganzer See an einem Stichtag. Für diese Projekte gibt es nicht den einen Fördertopf — es gibt nur Menschen und Unternehmen, die sie möglich machen. Diese Seite sammelt sie.
Wir sind eine gemeinnützige GmbH aus Karlsruhe. Was wir mit Ihrem Geld tun, steht hier in Einheiten, die sich nachrechnen lassen: eine Wasserprobe, ein Klassensatz Bücher, ein Forschungstag.
Wie das aussieht, wenn es funktioniert, haben wir 2026 an der Donau gezeigt: 2.850 Kilometer, zehn Länder, alle Daten offen. Der Rückblick steht weiter unten.
Stand: August 2026 | Nächste Aktualisierung: Dezember 2026
Aktuelle Projekte, für die wir Spenden sammeln und Sponsor:innen suchen
Kriminalfall Mikroplastik: Wenn eine Schulklasse zum ersten Mal eigene Mikroplastik-Daten erhebt
Eine Patenschaft bringt Wissenschaft in den Unterricht — nicht als Vortrag, sondern als eigene Untersuchung. Die Klasse erhält einen Klassensatz des Buchs „Kriminalfall Mikroplastik“ von Dr. Katrin Schuhen samt Workbook, und wir finanzieren zwei eigene Wasserproben, die die Klasse nimmt und wir im Labor auswerten.
Der Ablauf folgt dem, was wissenschaftliches Arbeiten ausmacht: eine Frage stellen, ein Gewässer auswählen, standardisiert Proben nehmen, Messwerte erhalten, sie einordnen und veröffentlichen. Am Ende steht ein eigener Datenpunkt in der Global Map of Microplastics — im internationalen Vergleich, nicht in der Schublade.
Für Lehrkräfte ist das anschlussfähig an Bildung für nachhaltige Entwicklung und an fächerübergreifenden Projektunterricht: Chemie und Biologie liefern die Methode, Geografie den Raum, Politik und Ethik die Frage, was mit dem Ergebnis zu tun ist. Das Buch bleibt danach in der Klasse, das Workbook auch. Wissen, das nicht mit dem Projekttag endet.
Für Sie als Patin oder Pate: Sie wählen die Schule — in Ihrer Region, an Ihrem Standort oder dort, wo Ihre Mitarbeitenden zur Schule gegangen sind. Sie erhalten Bildmaterial, O-Töne und die Messwerte Ihrer Klasse zur eigenen Verwendung.
Einheit: ein Klassensatz Bücher mit Workbook plus zwei eigene Wasserproben. Mehr zum Buch auf der Seite Kriminalfall Mikroplastik, Details zur Patenschaft im Kurzkonzept. Unser Bildungsverständnis steht im Bildungsauftrag, das laufende Schulangebot unter Schulen & Citizen Science.
Stark durch Wasser: Umweltbildung, die nicht ängstigt, sondern stärkt
Wer jungen Menschen die Lage erklärt, ohne ihnen eine Handlungsmöglichkeit zu geben, macht es schlimmer. Stark durch Wasser setzt genau dort an: Schülerinnen und Schüler erforschen Mikroplastik in Gewässern ihrer Region und arbeiten in begleiteten Resilienz-Workshops daran, wie sich Sorge in Handeln übersetzen lässt.
Der Bedarf ist belegt. In einer Befragung von 10.000 jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren in zehn Ländern gaben 75 % an, die Zukunft mache ihnen Angst (Hickman et al., Lancet Planetary Health 202100278-3)). Umweltbildung, die nur Zahlen liefert, verstärkt dieses Gefühl. Umweltbildung, die eigene Messwerte hervorbringt, verändert es: Aus „Was kann ich schon tun?“ wird „Ich habe etwas gemessen, das vorher niemand wusste.“
Bisher erreicht: 120 Schülerinnen und Schüler wurden zu Citizen Scientists, vier Lehrkräfte zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, über 80 Wasserproben wurden analysiert.
Einheit: ein Forschungstag für eine Klasse oder ein ganzes Schuljahr an einer Schule, jeweils mit integriertem Resilienz-Workshop. Das vollständige Konzept steht im Projektpapier.
Wir machen, wir liefern: Die Donau Challenge zeigt, was möglich ist
2026 haben wir die Donau erstmals auf ganzer Länge auf Mikroplastik beprobt — 2.850 Kilometer durch zehn Länder, geschwommen von Dr. Joseph Heß, analysiert von uns, unterstützt von mehr als 200 Spender:innen und Sponsor:innen. Das Projekt endet am 1. September 2026. Alle Messwerte sind schon bald offen zugänglich.
Wir führen es hier auf, weil es die Frage beantwortet, die vor jeder Förderentscheidung steht: Kommt am Ende etwas heraus? Bei Donau 2850 liefen zwei Wege parallel, und beide haben funktioniert.
- Viele Einzelne. Über eine Spendenplattform haben Menschen kleine Beträge gegeben und die Strecke mitverfolgt. Das hat Reichweite erzeugt, die kein Werbebudget gekauft hätte.
- Wenige Größere. Parallel haben wir Unternehmen direkt angesprochen — als Kilometerpartner, als Regionalpartner. Die Ansprache war konkret: ein Streckenabschnitt, ein sichtbarer Beitrag, ein Ergebnis mit Namen.
Was bleibt, sind nicht Kampagnenbilder, sondern Daten. Sie liegen in der Global Map of Microplastics, sind zitierfähig und bleiben dauerhaft zugänglich. Wer nachlesen will, was gemessen wurde und wer es möglich gemacht hat: Zur Kampagnenseite Donau 2850
Wie eine Förderung abläuft
- Sie melden sich. Ein Satz genügt. Wir vereinbaren ein Gespräch.
- Wir klären den Zuschnitt. Welches Projekt, welcher Umfang, welche Region. Wir rechnen in Einheiten, nicht in Paketen — jede Beteiligung lässt sich nach oben und unten anpassen
- Sie entscheiden über die Form. Spende mit Zuwendungsbestätigung oder Sponsoring mit Rechnung. Beides ist möglich, die steuerlichen Folgen unterscheiden sich.
- Sie bekommen, was Sie brauchen. Messwerte, Bild- und Videomaterial, O-Töne, auf Wunsch eine Nennung als Förderer. Für Nachhaltigkeitsberichte liefern wir standortbezogene Messdaten, die an ESRS E2 (Umweltverschmutzung) und E3 (Wasser) anschlussfähig sind.
Was wir nicht behaupten: dass eine Förderung Ihre Berichtspflichten erfüllt. Ob und wie die Daten in Ihre Berichterstattung eingehen, entscheidet Ihre Prüfung, nicht wir.
Was mit Ihrem Geld passiert
Wir sind als gemeinnützig anerkannt und stellen auf Wunsch eine Zuwendungsbestätigung aus. Angaben zu Struktur, Mittelherkunft und Mittelverwendung finden Sie unter Transparenz.
Was aus den Projekten wissenschaftlich entsteht, veröffentlichen wir vollständig im Open Access: Publikationen. Wie unsere Analytik funktioniert und wo ihre Grenzen liegen, steht unter Mikroplastik-Analytik und Nachhaltigkeit.
Ihre Spende fließt vollständig in die Projektarbeit. Verwaltungs- und Transaktionskosten tragen wir aus Eigenmitteln und Auftragserlösen.
Warum wir um Geld bitten und nicht um Aufmerksamkeit
Mikroplastik ist in Gewässern, in Lebensmitteln und im menschlichen Körper nachgewiesen. Was fehlt, sind flächendeckende, vergleichbare Daten — und ohne die lässt sich weder regulieren noch überprüfen, ob eine Maßnahme wirkt.
Wie viele Proben es dafür braucht, haben wir untersucht: Für eine Fehlermarge von ± 25 % bei 95 % Konfidenz sind 21 Großvolumenproben oder 51 Schöpfproben nötig (Microplastics 2026, 5, 75). Jede finanzierte Probe ist deshalb kein Symbol, sondern ein Datenpunkt, der eine Aussage belastbarer macht.
Sprechen Sie uns an
Ein Satz reicht: „Wir wollen dabei sein.“ Wir melden uns persönlich und klären im Gespräch, was zu Ihnen passt. Zum Kontakt oder direkt spenden.
Aktuelles Informationen finden Sie im Blog.




