In unserem Bereich detect erforschen und entwickeln wir

neue Methoden und Verfahren zur Detektion von Mikroplastik

.
Bisher erfordern alle

Analysemethoden

eine zeitaufwändige und komplexe

Extraktion und Probenvorbereitung bevor das Mikroplastik nachgewiesen

werden kann. In den meisten

Wasserstudien werden Mikroplastiken mit Planktonnetzen

mit einer Maschenweite von etwa 0,33 mm untersucht. (Lindeque et al., 2020) Kleinere Maschenweiten führen bereits nach kurzer Zeit zu Verstopfungen. In Sedimentproben trennt eine Dichtetrennung mit hochkonzentrierten Salzlösungen schwimmende Mikroplastik von sinkenden Mineralbestandteilen.

Um die

Anzahl natürlicher Partikel und mögliche falsch positive Ergebnisse

zu verringern, werden natürliche organische Substanzen chemisch zersetzt, am häufigsten unter Verwendung von Wasserstoffperoxid- oder Kaliumhydroxid-Lösungen oder weniger aggressiv unter Verwendung spezifischer Enzyme (z. B. Cellulase, Protease, Chitinase).

Generell ist es so, dass man sich

in jedem Verfahrensschritt Mikroplastik einfangen

kann, welches vorher nicht in der Probe vorhanden war. Die erhaltenen analytischen Werte sind gerade deswegen mit großer Vorsicht zu genießen.



Mikroplastikpartikel werden durch ihre unnatürliche Färbung (z. B. hellblau und mehrfarbig) und/oder unnatürliche Form (z. B. Fragmente mit scharfen Kanten, perfekt kugelförmig) identifiziert

, können aber leicht mit anderen anthropogenen oder natürlichen Partikeln verwechselt werden (Flugasche, Partikel von Straßenfarbe, Metalldampf, Fischschuppen, Keramikflocken usw.).

Die Fehlerrate wird auf 20-70% geschätzt. (Löder et al., 2015) Eine selektivere Methode ist demnach unbedingt erforderlich, um Fehlerquellen zu reduzieren bzw. zu vermeiden und präzisere Daten zu erhalten.


Bei Wasser 3.0 detect kombinieren wir natur- und umweltwissenschaftliches Knowhow mit analytischer Anwendung.



Unsere

innovativen Konzepte für die Mikroplastik-Detektion

befassen sich mit Polymer-spezifischeren Wechselwirkungsanalysen. Diese werden

wissenschaftlich fundiert erarbeitet und unmittelbar anwendungsbezogen

getestet und validiert.

Das Ziel ist es in einem

einfachen Prozessschritt Mikroplastik zu detektieren und zu quantifizieren

, um das

Mikroplastik im Anschluss ressourceneffizient, nachhaltig und nachweisbar aus dem Wasser zu entfernen

. Gerade ein

Schnelltest für die Detektion von Mikroplastik in unterschiedlichen Wässern

wäre für eine einfache, kostengünstige Prozesssteuerung insbesondere im industrielle Kontext hilfreich, um Prozesse noch effizienter zu machen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.