Im Bereich remove erforschen und entwickeln wir

neue Verfahren zur Entfernung von Mikroplastik

und Mikroschadstoffen aus der Umwelt.

Mit Wasser 3.0 PE-X® haben wir die erste Verfahrenslösung für die filterfreie Entfernung von Mikroplastik aus unterschiedlichen Wässern entwickelt.

Das Verfahren (kurz: „Verklumpen & Abschöpfen") besteht aus einer passgenauen und modularen sowie skalierbaren Material-Technologiekombination und liefert durchweg positive Effekte auf Wasserqualität, Gesundheit und Umwelt.



In Verbindung mit unseren materialwissenschaftlichen Lösungen zur Entfernung von Mikroschadstoffen können wir mit Wasser 3.0 PE-X®plus gleichzeitig Mikroplastik und Mikroschadstoffen entfernen. Ein Einsatzgebiet ist u.a. die vierte Reinigungsstufe auf Kläranlagen.

Wasser 3.0 PE-X®

wurde bereits erfolgreich pilotiert


  • auf

    kommunalen Kläranlagen

    ,
  • in

    industriellem Ab- und Prozesswasse

    r und
  • mit

    Meerwasser

und ist ab sofort einsatzbereit.

Wasser 3.0 PE-X® steht für



  • Hocheffiziente Materialien und Prozesse (Entfernungsraten, Kosten, Ressourcen).
  • Low-tech im Anlagendesign und -bau.

  • Wartungsarme und stabil laufende Prozesse.


Jedes Wasser ist unterschiedlich: Die Kombination aus Wissen und Forschergeist liefert passgenaue Lösungen.

Die Chemie hinter den Prozessen erforschen wir derzeit intensiv weiter, um noch bessere Vorhersagen zu Entfernungsraten treffen zu können und die Passgenauigkeit unserer Lösungen weiter zu verbessern. Es geht auch darum neben einer kontinuierlichen Verbesserung des Verfahrens auch mehr Verständnis für die Prozesse und an der Analyse des Verhaltens von Mikroplastik in unterschiedlichen Wässern zu erhalten und die Anwendungsbereiche auszuweiten.
Einblicke in aktuelle

Forschungsprojekte rund um das Thema Mikroplastik-Entfernung



Weitere Forschungsprojekte beschäftigen sich unter anderem mit den Themen Schlammbehandlung, Abwasser als Ressource und der

Weiterverwendung von Mikroplastik-Agglomeraten

in neuen Produkten (reuse).
Forschungsschwerpunkt:

Mikroplastik aus Schlämmen entfernen



Nicht nur die Weltmeere sind die einzigen Empfänger von Mikroplastik. Schlämme aus unterschiedlichen Prozessen erhalten auch große Mengen an

Mikroplastik aus Haushalten, Industrie und Oberflächengewässern

, die sich im

Kompost als Dünger für Landwirtschaft und Gartenbau

anreichern können. Nach einer Studie des Norwegischen Instituts für Wasserforschung (NIVA) und der schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU) wird nach wie vor

Schlamm aus kommunalen Kläranlagen als Ergänzung zu traditionellen Düngemitteln auf landwirtschaftliche Flächen angewendet

. Die Belastung wird auf ca. 110.000 - 730.000 t pro Jahr geschätzt. Somit können Mikropartikel nicht nur über die Meerestiere sondern auch über Lebensmittel, welche aus der Agrarwirtschaft stammen, zum Menschen gelangen (Nizzetto et al. 2016).
Forschungsschwerpunkt:

Abwasser als Ressource



Die Rückgewinnung von Ressourcen ist derzeit nicht einfach zu realisieren. Dies ist teilweise darauf zurückzuführen, dass neu entstehende Konzepte und Methoden Bestandteile eines komplexen integrierten Systems sind, das umfassendere Vorteile bieten soll, darunter Wasserwiederverwendung, Nährstoffrecycling und Energieerzeugung, während bestehende Infrastrukturparadigmen nicht für diese vielfältigen Zwecke entwickelt wurden.

Darüber hinaus funktionieren Abwasserservicesysteme oft isoliert, verlassen sich nur auf die Technologie, um Probleme zu lösen, und berücksichtigen seltener Faktoren und Einflüsse, die über den traditionellen technischen Bereich hinausgehen.

Derzeit hat der enorme Anstieg der Urbanisierung und der Wirtschaftstätigkeit die städtischen Gebiete gezwungen, ihre Abwasserdienstleistungen zu verbessern. Da viele Elemente der Abwasserinfrastruktur eine Lebensdauer von 50 bis 100 Jahren oder sogar länger haben, haben die heute getroffenen Entscheidungen langfristige Auswirkungen und müssen daher eher auf zukünftigen als auf aktuellen oder vergangenen Szenarien basieren. Um das Potenzial für eine verbesserte Nachhaltigkeit auszuschöpfen, muss die Branche ihre Herangehensweisen und Annahmen zur Bewirtschaftung der Abwasserressourcen grundlegend ändern, einschließlich der Schaffung dringend benötigter neuer Abwassersysteme und der Einbeziehung von Digitalisierung.

Unsere Forschungsfragen beschäftigen sich mit neuen, verfeinerten Ansatz zur Integration mehrerer Optionen zur Wiederverwendung von Schadstoffen aus gebrauchtem Wasser. Unser Ansatz – Abwasser als Ressource zu sehen – verfolgt drei Ziele:

1) Wiederverwendung von wasserlöslichem oder natürlichem organischen Material (unter anderem organische Stoffe, Stickstoff und Phosphor), um die Kontrolle der Umweltverschmutzung, die Erfassung von Ressourcen und die Wiederverwertung der Produkte zu ermöglichen;

2) Anwendung einer Nachhaltigkeitsphilosophie als Ersatz für die traditionelle Konstruktionsmethode, die sich nur auf den technischen Aspekt des Systemdesigns konzentriert;

3) Berücksichtigung von Ökosystemen, um die Fähigkeiten der natürlichen Systeme auf Systemebene zu nutzen.

Für unsere Projekte suchen wir Sponsor*innen und Partner*innen.